Wir an der Havel

In der Allianz „Wir an der Havel“ hat sich eine Gruppe von Unternehmern zusammengeschlossen, weil der freie Bootsverkehr auf der Havel bedroht ist. Mehrere Barrieren bedrohen unsere Existenz. Die Sperrung der Schleuse Zaaren und der Munitionsfund in Oranienburg bedeuten derzeit keine freie Fahrt zwischen Berlin und der Müritz.
In Europas größtem Wasserrevier schränken nicht nur Schleusensperrungen wie in Zaaren, Kannenburg und Ragöse die Fahrt ein. Wir befürchten in Zukunft weitere Behinderungen durch Baumaßnahmen, Bombenfunde und Niedrigwasser.

Das wollen wir

1.  Krisen-Hilfen an Unternehmen gewähren, welche durch die überraschende und durch schlechte Planungen entstandene Schleusenschließung in ihrer Existenz bedroht sind.

2.  Langfristige Gesamtstrategie zur Schleuseninstandsetzung an Bundeswasserstraßen erarbeiten und Terminablauf für geplante und anstehende Baumaßnahmen im Wasserrevier veröffentlichen.

3.  Ausführende Bauunternehmen für ein Zweischichtsystems und Wochenendarbeiten beauftragen, um rasche und termingerechte Bauausführung an der Schleuse Zaaren sicherzustellen. Wiederöffnung der Schleuse Zaaren spätestens zum 1. August 2019. Jeder Tag eher ist ein guter Tag.

4.  Wentowgewässer schiffbar machen. Im Einzelnen:

  • Aussagen zur amtlichen Tauchtiefe der Wentowgewässer veröffentlichen.
  • Entkrautung der Gewässer vornehmen.
  • Öffnungszeiten der Schleuse Marienthal bis 19:00 Uhr erweitern.
  • Befahrung des Wentowkanals wechselseitig als „Einbahnstraße“ ermöglichen, mit entsprechender Beschilderung und Anmeldemöglichkeit an der Schleuse.
  • Einbringung von Ankerbojen an mehreren Stellen des Großen und Kleinen Wentowsees.
  • Maßnahmen zur Steigerung der Wasserqualität durchführen.

5.  Zukünftige Bauarbeiten an Schleusen ausschließlich zwischen November und März durchführen.

6.  Detailplanungen für anstehende Baumaßnahmen jetzt durchführen und mit Unternehmen im Revier abstimmen.

7.  Keine Baumaßnahmen ohne Stellungnahmen der Allianz „Wir an der Havel“  und des Bündnisses für Wasserstraßen durchführen. Den Dialog zur Entwicklung des Wasserreviers mit der Allianz und dem Bündnis für Wasserstraßen aufnehmen.

8.  Ruppiner Gewässer für Charterboote schiffbar machen und die Befahrung mit Charterbescheinigung erlauben.

Das sind wir

Caroline Boehnke, Sprecherin

Spree Marine GmbH

Ich mache mit, weil wir der schönste Teil von Deutschland sind mit Wasser soweit das Auge reicht – es soll auch befahrbar & erlebbar bleiben.

Markus Frielinghaus

freecamper boot & camping GmbH

Ich mache mit, weil ich für meine Gäste für eine freie Fahrt auf der Havel kämpfe.

Frank Brehm

Brehm & Presch Marina GbR

Ich mache mit, weil ich helfen möchte, zu vermeiden, daß solche Situationen wie die Sperrung der Schleuse Zaaren in Zukunft entstehen.

André Presch

Brehm & Presch Marina GbR

Ich mache mit und kämpfe dafür, dass das schönste Wassersportrevier Europas in Zukunft störungsfrei mit dem Boot erlebt werden kann.

Peter Schmidt

Die Bootschaft Peter Schmidt

 Betroffenes Start-Up-Unternehmen. Sperrung von Wasserstraßen reduziert deutlich die Nachfrage nach Buchungen und gefährdet den wirtschaftlichen Bestand. Weiterer Ausbau der Hausbootflotte steht in Frage.

Diese Menschen unterstützen uns

Roy Lepschies
Ziegeleipark / WInTO GmbH, Zehdenick-Mildenberg

Stefan Tiepmar
Gasthaus Alter Hafen, Zehdenick-Mildenberg

Nicole Schneeweiß
LeBoat, Kleinzerlang

Mike Pickran
Reederei Pickran, Inselstadt Malchow

Christian Schneider
Mühle Tornow GbR, Fürstenberg-Tornow

Siegbert Tartsch
Gasthaus & Pension Zur Fähre, Zehdenick-Burgwall

Oliver Kulzer
Kielwasser GmbH & Co. KG, Werder/Havel

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